Reichskreditkassenschein 1939

Reichskreditkassenschein 1939

Drei Wochen nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde die Reichskreditkasse gegründet, die sich um die Bargeldversorgung in den durch deutsche Truppen besetzten Ländern kümmern sollte. Die Reichsmark sollte auf diesem Wege innerhalb Deutschlands bleiben und Inflation so verhindert werden.

Diese Banknoten ohne Datum wurden per Dekret als gültige Zahlungsmittel erklärt und galten dann neben der heimischen Währung zu einem festgelegten Wechselkurs. Die deutschen Dienststellen konnten mit diesem Geld bezahlen, aber auch bezahlt werden. Teilweise haben die deutschen Soldaten dieses Geld untereinander genutzt. Der Sold wurde jedoch nicht standardmäßig in Reichskreditkassenscheinen (RKK) gezahlt, sondern höchstens zu einem Drittel. 1944 ersetzen die Verrechnungsscheine der Wehrmacht dieses Geld, spätestens nach dem Kriegsende war es ebenfalls wertlos.

Details
Ausgabedatum: 23.09.1939
Länge in mm: 125
Breite in mm: 70
Katalognr. Rosenberg 553 / Pick R138
Varianten: zwei Ausgaben 1939 und 1942

Fünfmarkschein der Reichskreditkasse von 1939, 2. Weltkrieg, Ro. 553, Vorderseite

Fünfmarkschein der Reichskreditkasse von 1939, 2. Weltkrieg, Ro. 553, Vorderseite

Fünfmarkschein der Reichskreditkasse von 1939, 2. Weltkrieg, Ro. 553, Rückseite

Fünfmarkschein der Reichskreditkasse von 1939, 2. Weltkrieg, Ro. 553, Rückseite